FAQs

Hier finden Sie schnell und übersichtlich häufig gestellte Fragen und Antworten.

 
Was ist die Vision des Projektes?

Die Mariahilfer Straße ist eine der meistfrequentierten Einkaufsstraßen Österreichs. Um 1900 dominierten auf dem Boulevard elegante Warenhäuser. Der Bauherr SIGNA belebt die Wiener Warenhaustradition aus dem 19. Jahrhundert neu und übersetzt diese ins 21. Jahrhundert. Mit attraktiven, öffentlich zugänglichen Flächen im Warenhaus sowie einer Begegnungszone am großzügig begrünten Dachpark werden zusätzliche Impulse gesetzt. Ein Lifestyle-Hotel mit rund 150 Zimmern unterschiedlicher Kategorien und einem starken Gastronomie-Fokus komplettiert das Ensemble. Diese Kombination unterstreicht die Relevanz des Projektes als attraktive Innenstadt-Destination.

Was wird konkret entstehen?

Bis 2024 entsteht am Anfang der Mariahilfer Straße ein innovatives, hochwertiges Warenhaus mit ca. 20.000 m² Verkaufsfläche. KundInnen finden dort Produkte des täglichen Bedarfs ebenso wie Waren aus dem Premium-Segment. Auf dem Dach stehen den BesucherInnen anspruchsvolle Gastronomie und öffentlich zugängliche Grünflächen mit Blick über die Stadt zur Verfügung. Der Dachpark ist als konsumfreie Begegnungszone geplant, die auch außerhalb der Geschäftszeiten zugänglich ist. Ein modernes Lifestyle-Hotel mit rund 150 Zimmern ermöglicht Wien-BesucherInnen einen Aufenthalt an einem der spannendsten Orte der Stadt.

Es soll „konsumfreie Zonen“ im Warenhaus geben. Wie kann man sich diese vorstellen?

Im obersten Geschoss, dem Dachpark, wird es konsumfreie Flächen geben. Diese sollen auch außerhalb der Geschäftszeiten für BesucherInnen zugänglich sein und können unabhängig von einem Einkauf im Warenhaus und Konsumation in der Gastronomiezone oder dem Hotel besucht werden.

Wann wird die Bauphase starten und wie lange wird sie dauern?

Die im Frühjahr 2021 gestartete Abbruchphase dauert rund sechs bis acht Monate. Anschließend erfolgt der Tiefbau für die Garage und danach die Neuerrichtung des Gebäudes. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Die Umbauphase fällt in denselben Zeitraum wie die U2-Erweiterung in der Kirchengasse. Wie wird das gemanagt?

Natürlich stellen Bauarbeiten im städtischen Gebiet immer eine Herausforderung für die unmittelbare Umgebung dar. Wir sind mit den Menschen vor Ort im ständigen Dialog, um sie laufend zu informieren. Am Ende profitiert die gesamte Umgebung, denn der Bezirk wird verkehrstechnisch noch besser angebunden und um eine Destination reicher sein, die einen entscheidenden Mehrwert für die AnrainnerInnen, Gästen aus dem In- und Ausland sowie auch für den Wirtschaftsstandort Neubau bietet.

Ist die Karl-Schweighofer-Gasse während der Umbauphase befahrbar?

Während der gesamten Bauphase wird die Karl-Schweighofer-Gasse zur Sackgasse, bleibt aber für FußgängerInnen in beide Richtungen begehbar sowie für AnrainerInnen und Baustellenfahrzeuge einspurig befahrbar. Allerdings erfolgen die Ein- und Ausfahrt über die Breite Gasse. Umfahrungen aufgrund der nicht mehr vorhandenen Durchfahrt von der Mariahilfer Straße sind vor Ort ausgeschildert.

Was wird das neue Warenhaus dem „Grätzel“ bringen?

Die Quartiersentwicklung wird den Standort und die Umgebung zusätzlich beleben. SIGNA steht für hochwertige und anspruchsvolle Architektur am Puls der Zeit, die die Lebensqualität ihrer NutzerInnen im Blick hat und auf Nachhaltigkeit setzt (z. B. LEED Gold-Zertifizierung, Photovoltaik-Anlagen, smartes Wassermanagement, ein begrünter Dachpark). Die gastronomischen Einrichtungen tragen wesentlich dazu bei, dass der Standort auch nach Geschäftsschluss ein belebter Ort bleibt. Ein konsumfreier Dachpark im Projekt komplettiert das Angebot für das „Grätzel“.

Wie kann ich die Ombudsfrau Frau Oppeker kontaktieren?

Ein persönlicher Termin ist nach Vereinbarung jederzeit möglich (Mariahilfer Straße 10-18, 1070 Wien). Gerne können Sie Frau Oppeker auch telefonisch +43 (0) 664/88 929 840 oder per E-Mail k.oppeker@signa.at erreichen.

Warum wird der hohe Anteil an Grünraum so stark betont?

Nachhaltigkeit war ein wichtiger Bestandteil der Planung. Für das Gebäudeensemble wird eine Green-Building-Zertifizierung nach LEED Gold, sowie eine Zertifizierung nach Greenpass Gold Standard angestrebt. Wir haben in Summe mehr als 3.000 m² intensiv und extensiv begrünte Flächen. Das ist für einen dicht verbauten Bezirk enorm viel. Bepflanzte Terrassenflächen und der Dachpark beeinflussen das Mikroklima der Umgebung mittels thermischen Abluftstroms höchst positiv.

Wird es eine Photovoltaik-Anlage geben?

Ja. Eine aus rund 250 Modulen bestehende, fast 500 m² große Photovoltaik-Anlage auf dem extensiv begrünten Dach liefert Strom aus Sonnenenergie zu und zählt damit zu den größten innerstädtischen Photovoltaik-Anlagen Wiens. Der Anschluss an die umweltfreundliche Fernwärme und -kälte der Wien Energie sorgt für perfekte Voraussetzungen zur optimalen Temperaturregulierung. SIGNA ist übrigens der größte private Fernkälte Kunde der Stadt Wien.

Nachhaltiges Bauen – was sind die wesentlichen Elemente bei dem Projekt?

In Hinblick auf die Nachhaltigkeit wurde der Fokus auf die Erhöhung des thermischen Komforts und der Aufenthaltsqualität aller NutzerInnen und AnrainerInnen gelegt. Erreicht wird das vor allem durch Begrünung von Dächern und Terrassen. Die Pflanzen werden dabei durch smarte Bewässerungssysteme versorgt. Insgesamt wird eine Fläche von mehr als 3.000 m² begrünt, die neue Habitate für Insekten und Vögel schafft. Eine Photovoltaik-Anlage sorgt für sauberen Strom.

Wird die Umgebung aufgeheizt oder eher kühler?

Durch die Dachterrassen und weitere begrünte Bereiche (insgesamt rund 3.000 m²) werden zusätzliche wertvolle Areale für die Öffentlichkeit geschaffen, die einen hohen thermischen Komfort auslösen, d.h. es wird grundsätzlich kühler und die die gefühlte Temperatur sinkt aufgrund der großzügigen Grünflächen an Hitzetagen beträchtlich.

Wie viele Parkplätze gibt es aktuell. Und wie viele werden es in Zukunft sein?

Derzeit umfasst die Tiefgarage mehr als 300 Stellplätze. Angestrebt wird eine Reduktion um rund 50 Prozent auf rund 155.

Wie wird das Thema E-Mobilität bzw. urbane Mobilität (Fahrrad, E-Scooter etc.) mitgedacht?

Wir berücksichtigen bei diesem Projekt in Zusammenarbeit mit erfahrenen VerkehrsplanerInnen die geänderten urbanen Mobilitätsansprüche unserer KundInnen und planen entsprechend auch zahlreiche Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Gibt es auch Fahrradabstellplätze und E-Tankstellen?

Im Zuge der Neugestaltung der Karl-Schweighofer-Gasse werden in der neu entstehenden Begegnungszone rund 50 Fahrradabstellplätze geschaffen. In der neuen Tiefgarage werden zehn E-Tankstellen gebaut. Diese Anlage ist je nach Bedarf modular erweiterbar.

Werden sich kleine heimische HändlerInnen die Shop-Mieten leisten können?

Natürlich, genauso, wie sie sich diese auch jetzt leisten können. Derzeit ist es allerdings noch zu früh für die Preisfestsetzung.

Wieso wird gerade hier in ein neues Kaufhaus investiert?

In Zeiten des Multichannel-Retailing setzt ein neues Warenhaus wie MAHÜ 10-18 in der Mariahilfer Straße 10-18 als stationärer Handels-Magnet in Ergänzung zum starken Online-Handel positive Impulse. Der Standort besticht auch durch seine unmittelbare Nähe zur neuen Begegnungs-/Fußgängerzone der Mariahilfer Straße, seine unmittelbare Nähe zu MuseumsQuartier und Innenstadt sowie durch erstklassige Anbindung an das öffentliche und individuelle Verkehrsnetz. Die Mariahilfer Straße ist der perfekte Ort, um die traditionelle Kaufhauskultur neu zu interpretieren und wieder aufleben zu lassen.

Wird das Kaufhaus viele TouristInnen anziehen?

Alle KaDeWe Häuser haben mehrheitlich BesucherInnen/KundInnen aus dem eigenen Land. D.h. wir planen in erster Linie ein Haus für alle die in Wien bzw. in Österreich leben und selbstverständliche für alle – woher sie auch kommen mögen, um die die lebenswerteste Stadt der Welt zu besuchen.

Wie viele Beschäftigte wird es künftig geben?

Insgesamt werden hier über 800 neue Arbeitsplätze geschaffen!!

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