Architekten­wettbewerb

Im geladenen Wettbewerbsverfahren Anfang Oktober 2019 wurden von der prominent besetzten Jury, unter Vorsitz von Elke Delugan-Meissl von Delugan Meissl Architects, vier Einreichungen bewertet.

 

Wesentliche Bewertungskriterien der Planungsaufgabe bestanden unter anderem:

  • in der Sicherstellung der hohen Ansprüche an die städtebauliche Eigenständigkeit und Identität, bei gleichzeitiger Einfügung in die bestehende Bebauungsstruktur,
  • in der Gestaltung und Qualität der Erdgeschosszone, deren Erschließung sowie die Vernetzung mit dem öffentlichen Raum,
  • in der Bedeutung der Lage des Objekts in Bezug auf Begegnungszonen, angrenzende Baulichkeiten und Nutzungen sowie fußläufige Erschließung,
  • in der Verbesserung des umliegenden Klimas durch zukunftsorientierten Umgang mit Ressourcen und
  • in der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei Planung, Errichtung und Betrieb des Gebäudes.
 

Wettbewerbs­sieger

OMA – Office for Metropolitan Architecture

 

Der eingereichte Entwurf von OMA ist eine strategische Antwort auf die Notwendigkeit, die untere Mariahilfer Straße mit der Stadt zu verbinden, indem eine Reihe von öffentlichen und kommerziellen Räumlichkeiten geschaffen werden. Durch die Teilung des Gebäudes in zwei Hauptkomponenten werden zusätzliche Zonen der Begegnung geschafft: das neue Traditions-Warenhaus auf der Vorderseite und das Lifestyle-Hotel auf der Rückseite.
Es werden auf allen Ebenen Räumlichkeiten zum Verweilen, Begegnen und Passieren angeboten – zur Nachbarschaft anschließend und in osmotischer Beziehung zur Stadt und ihren BesucherInnen.

 

Weitere Teilnehmer waren die international renommierten Architekturbüros BIG Bjarke Ingels Group (Kopenhagen), Hadi Teherani Architects (Hamburg) sowie Snøhetta (Oslo).